LSBTTIQ

Die Abkürzung LSBTTIQ steht für lesbische, schwule, bisexuelle, transsexuelle, transgender, intersexuelle und queere Menschen. Lange wurden diese Menschen in der Kirche diskriminiert und ihnen wurde das Recht auf eine selbstbestimmte geschlechtliche Identität aberkannt – obwohl es doch eindeutig sein sollte, dass Diskriminierung und Abwertung von Menschen ganz gleich aus welchem Grund nicht mit dem christlichen Glauben zusammen passt. Alle Menschen sind zum Ebenbild Gottes geschaffen und haben gleiche Würde (Gen 1,27) und Unterschiede wie Geschlecht, Kultur, Status spielen in Christus keine Rolle (Gal 3, 28).

Homosexuelle Liebe

Die Evangelische Kirche im Rheinland hat sich bereits 1995 und damit lange vor anderen Kirchen mit homosexueller Liebe befasst und seinerzeit beschlossen: „Beide, homosexuell und heterosexuell lebende Gemeindeglieder, stehen unter denselben Verheißungen und Geboten Gottes; beide begegnen in der Gemeinde der befreienden Kraft des Evangeliums, seinem Zuspruch und Anspruch. Dieser Glaube hilft, die Angst vor dem Anderen zu überwinden und befreit die christliche Gemeinde, Gemeindeglieder, die homosexuell leben, anzunehmen. Jeder Diskriminierung und Demütigung homosexuell lebender Menschen sollte die christliche Gemeinde entgegentreten! … Uns ist bewusst geworden, dass die Kirche gegenüber homosexuell lebenden Menschen im Verlauf ihrer Geschichte bis in die Gegenwart Schuld auf sich geladen hat. …“

Seit 2016 ist in der Evangelischen Kirche im Rheinland die Trauung gleichgeschlechtlicher Paare möglich.

 

 

 

  • Julie Rose (Pixabay)